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Noch eine ... TransAlp Bj. 1997 Mich hat schon seit Jahren der Umbau einer TransAlp zur “Leicht TransAlp”  interessiert und beschäftigt. Und so hab ich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen,  als der Vater eines Bekannten seine 97er TransAlp günstig verkaufte. Der Kaufpreis  betrug € 1800,-. DIe Alp hat 33.500 km am Tacho und steht rein äußerlich sehr gut  da. Obwohl sich später beim auseinandernehmen zeigen sollte, dass sie schon mal  einen übleren Crash auf der linken Seite gehabt haben musste und leider nicht alles  mit Originalteilen repariert wurde. Der Plan für diese Alp ist folgender. Ich will mir in diese Alp das AT-Fahrwerk, das ich bis jetzt in meiner schwarzen Alp  aus 1998 eingebaut hatte einbauen und auch die gesamte Verkleidung, Sturzbügel  und Kofferträger umbauen. Den Kofferträger und den Sturzbügel den ich mit dieser Alp mitgekauft habe, habe  ich meinem Sohn für seine TransAlp spendiert. Das Ergebnis soll eine Reise-Alp werden, so wie es meine bisherige 98er Alp war, nur halt mit deutlich weniger Kilometer am Tacho. Und aus meiner schwarzen 98er TA soll dann die Leicht TransAlp werden. Über den  Umbau dieser Alp werde ich hier weiter berichten. Bis zu meiner Tibiakopffraktur am 15.4. konnte ich bereits den Umbau des  kompletten Fahrwerks sowie die Anbringung der Rahmenmontagepunkte des  Sturzbügels erledigen. Der Einbau der Schwinge der Africa Twin bereitete ein wenig Probleme, weil das  lichte Maß von Rahmeninnenseite links zur Rahmeninnenseite rechts um 2,6 mm  kleiner war als bei meiner 98er TA. Genau genommen fehlten die 2,6 mm zwischen linker Rahmeninnenseite und  motorseitiger Aufnahme der Schwingenachse - vielleicht auch eine Folge des Crashs, den einer der Vorbesitzer mit dem Motorrad ganz offensichtlich hatte. Die Messingbuchse, die man als Distanzbuchse bei der Africa Twin Schwinge  benötigt, konnte mein Bekannter jedoch nicht mehr abdrehen, weil er sie in seiner  Drehmaschine nicht mehr einspannen konnte. Außerdem wäre die Distanzbuchse in  Schwingengehäuse verschwunden, und das Alugehäuse der Schwinge wäre direkt am Rahmen aufgelegen - was wiederum keine gute Lagerung gewesen wäre. Also habe ich mit einer Feile ca. 1,5 mm Alu des Schwingengehäuses abgefeilt und  mein Bekannter hat mir aus Alu eine neue Distanzbuchse gedreht. Als ich dann die Schwinge eingebaut habe hat das alles richtig geflutscht. :-D Zur Zeit steht der Umbau jedoch, weil ich mehrere Wochen/Monate wegen eines  Knochenbruchs ausgefallen bin. Nach einer vielwöchigen Pause konnte ich dann im Spätsommer den Umbau endlich  fertigstellen - es waren ja nur mehr ein paar “Kleinigkeiten” (Kettenöler,  Navihalterungen anbauen und verkabeln, 12V-Steckdosen anschließen etc.) zu  machen. Am 16.10.16 konnte ich dann gemeinsam mit meinem Sohn Stefan eine erste  Ausfahrt mit der neuen TransAlp im alten Kleid machen. So sieht die TransAlp nun aus und hat gerade mal 36400 km am Tacho.